Premiere: Vom Prügelknaben zum Übernahmekandidaten

Die Aktie von Premiere hat turbulente Monate hinter sich (Aktien-Blog berichtete). Mittlerweile notiert das Papier allerdings wieder deutlich über den Tiefstständen bei 10,94 Euro. Innerhalb der letzten zwei Monate hat die Aktie rund zwanzig Prozent zulegen können und befindet sich in einem stabilen kurzfristigen Aufwärtstrend. Auch die Analysten haben Premiere wieder entdeckt: Die HypoVereinsbank erhöhte ihr Rating von “outperform” auf “buy”. Als Gründe werden Probleme beim derzeitigen Verwerter der Bundesliga-Rechte Arena genannt und eine mögliche Übernahme von Premiere. Zudem könne Premiere mit dem neuen Preismodell bereits erste Erfolge verzeichnen, so die Analysten. Die jetzigen positiven Nachrichten aus dem Unternehmen kommen nicht unerwartet – bereits vor Wochen hatte es vermehrt Spekulationen über eine Übernahme von Premiere gegeben. Außerdem konnte man bereits vor rund zwei Monaten von einer “negativen Übertreibung” sprechen: Obwohl alle Risiken bereits eingepreist schienen, rauschte die Aktie von Premiere nach Bekanntgabe schlechter Quartalszahlen weiter in den Keller. Bereits damals waren die Unternehmenszahlen immerhin besser als von manchem Börsianer erwartet, zudem kündigte das Unternehmen die bereits heute erfolgreiche Preisoffensive an.

1 thought on “Premiere: Vom Prügelknaben zum Übernahmekandidaten

  1. Nico Popp

    http://ftd.de/technik/medien_internet/124169.html

    Premiere kann weiter stark zulegen. Auf über 12 Euro aktuell. Ich kann mir gut vorstellen, dass die neue Strategie der verschiedenen Geschäftsbereiche, das Unternehmen für Anleger noch attraktiver macht. Zwar halte ich vom Bereich Handy-TV und Wetten aktuell wenig, jedoch finde ich den künftigen Dienstleistungsbereich interessant. Premiere profitiert so auch vom Wachstum im Pay-TV Markt und verdient an der Konkurrenz mit. Bei einer möglichen Übernahme dürften Aktionäre nach Umsetzung der neuen Pläne somit auch mehr Geld erwarten. Ich bin nun gespannt auf die Prognosen für das 3. Quartal, was meinen die Leser dazu?

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