Neue Besen kehren gut: Insiderkäufe treiben Finanzhaus Rothmann

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Rund zwei Wochen nachdem Cash-Life-Gründer Klaus Mutschler mit seiner SBW Schweizer-Beteiligungs-Werte AG durch Übernahme von 73,2 Prozent der Anteile das Ruder bei Finanzhaus Rothmann übernommen hat, scheint dort bereits ein anderer Wind zu wehen. Nachdem die Beteiligungsgesellschaft angekündigt hat, den verbliebenen Aktionären ein freiwilliges Übernahmeangebot zwischen 0,55 und 0,60 Euro unterbreiten zu wollen, veröffentlichten einige Research-Häuser positive Studien zu Rothmann. Der Wert sei durch das Übernahmeangebot nach unten abgesichert, die neuen Eigner und der neue CEO Moritz Schildt täten dem Unternehmen gut und die Gewinnzone könne bereits im nächsten Jahr erreicht werden.


Rothmann-Vorstand Wolfgang Schneider scheint die Einschätzung der Analysten ebenfalls zu teilen: Gestern wurden Insiderkäufe über 200.000 Aktien zwischen 63 und 68 Cent von Finanzhaus Rothmann vermeldet. Diese Neuigkeiten gaben auch der Aktie Auftrieb. Nachdem der Wert lange Zeit zwischen 55 und 60 Cent dümpelte, hat die Rothmann-Aktie nun die Marke von 70 Cent überwunden und notiert nur noch wenige Cent unter ihrem Jahreshoch. Die neuen Eigner planen, Rothmann zu einem umfassenden Finanzdienstleister auszubauen und das Emissionsgeschäft zu stärken.

“Neue Besen kehren gut” – dieser Spruch wird immer dann bemüht, wenn neue Gesellschafter oder neues Führungspersonal von der Börse gefeiert werden. Auch bei Finanzhaus Rothmann scheint sich der Einstieg von SBW und die Verpflichtung des neuen CEO Moritz Schildt auszuzahlen. Die nächsten Monate werden zeigen, ob das Unternehmen seine Pläne umsetzen kann und bereits im nächsten Jahr die Gewinnzone erreicht. Bis dahin bleibt die Aktie von Rothmann eine Turnaround-Spekulation.


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