Spread auf Niveau des Rinderwahnsinns: Spekulation auf steigende Preise bei Lebendrind

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Während die Preise für Agrarrohstoffe im letzten Jahr stark angestiegen sind, haben die Preise für Fleischprodukte erheblich an Wert verloren, da der spekulative Markt bisher wenig Interesse an diesen Werten gezeigt hat. Allerdings stellen Rohstoffe wie Weizen, Mais und Soja Futtermittel für die Viehzüchter dar – sollten die Preise dafür weiterhin auf Rekordhöhe verharren, müssten die Züchter ihr Fleisch zu höheren Preise veräußern. Der Spread zwischen allen Futtermitteln und Lebendrind befindet sich auf einem Rekordhoch, wie zu Zeiten des Rinderwahnsinns.

Die Anzahl der Tiere hat zudem einen Tiefststand erreicht, so dass das Angebot in diesem Jahr relativ begrenzt sein sollte. Alle diese fundamentalen Gründe könnten mittelfristig für eine Preiswende sorgen. Der Chart für “Cattle” an der LSE zeigt bereits eine Divergenz im MACD an und deutet daher auch auf eine Trendwende hin. Spekulativ könnte man jetzt ein Zertifikat (beispielsweise A0KRJ2) nutzen, um an dieser Preisentwicklung zu verdienen. Der Preise für dieses Zertifikat befindet sich aktuell bei 6,50 Euro ebenfalls auf einen Rekordtief. Einen Stop könnte man etwa 10 Prozent unter dem Kurs bei etwa 6,00 Euro setzen. Insgesamt wäre dieser Trade mittelfristig auf etwa ein halbes Jahr anzusetzen.


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