Öl Aktien kaufen – die besten Öl Aktien 2021 für hohe Rendite und Dividende

Erdöl FazitIn Öl Aktien investieren ist wieder in!

Wer nicht mehr mit Sparbüchern, Tages- oder Festgeld oder Er- wie Ablebensversicherungen arbeiten will, der muss seinen Blick in Richtung Aktienmarkt drehen.

Denn es gibt tatsächlich mit Öl Aktien die Möglichkeit, wie man gewinnbringend sein Geld anlegen kann. Vor allem dann, wenn man sich mit Aktiengesellschaften befasst, die im Bereich Öl daheim sind.

Öl Aktien kaufen – lohnt es sich noch in Öl Aktien zu investieren?

Steigende Preise sind oft ein Hinweis, dass man den besten Einstiegszeitpunkt verpasst hat. Die Frage, ob sich das Investment dann noch lohnt, mag durchaus berechtigt sein. Aber wer sich mit dem Aktienmarkt befasst und hier in Richtung Öl blickt, der sollte beachten, dass es immer wieder nach oben wie unten gehen kann. Das ist auch der Grund, wieso es sich lohnt, langfristig zu investieren.

Die fünf besten Öl- und Gas-Aktien, die Sie im Auge behalten sollten

Wer sich mit Ölaktien befasst, der wird bemerken, dass es hier eine enorme Auswahl gibt. Das mag Fluch und Segen zugleich sein. Denn in welches Unternehmen sollte man letztlich investieren? In einen mittelständischen Produzenten, in eine junge Erkundungsfirma oder in einen großen Öl-Giganten?

Die nachfolgenden fünf Öl- wie Gas-Aktien sind, ganz egal, welche Strategie man verfolgt, durchaus empfehlenswert:

Name Aktueller Preis Dividendenrendite
OMV 874341 +72,27 %
Shell A0D94M -19,08%
BP 850517 -10,13%
Exxon 852549 -28,57%
Chevron 852552 +10,29%
Total 850727 -5,10 %
ExxonShellChevronTab-TitelOMV

ExxonMobil Aktie

Exxon Mobile LogoDas Unternehmen ExxonMobil wurde im Jahr 1859 gegründet. Heute handelt es sich um einen der größten Kerosinproduzenten in den USA – es mag sich hier um einen globalen Giganten handeln, der sich in erster Linie auf vorgelagerte Produktion konzentriert.

Die Öl- wie auch Gasförderung und Mengen an verflüssigtem Erdgas trugen im Jahr 2019 vor der abschließenden Konsolidierung 83 Prozent zum Nettogewinn bei. 13 Prozent sind aus dem nachgelagertem Produktionsbereich. Der Rest stammt aus dem chemischen Bereich. Die Gesamteinnahmen stammen zu mehr als einem Drittel aus Asien. Auf dem zweiten Platz liegen die USA.

Das Unternehmen hat sich als zuverlässiger Dividendenzahler erwiesen. In den letzten 37 Jahren konnte eine durchschnittliche Wachstumsrate von 6,2 Prozent festgestellt werden. Auch im Zuge der COVID-19-Pandemie wurde von Seiten des Unternehmens festgehalten, es würden weiterhin Dividendenzahlungen durchgeführt werden.

Royal Dutch Shell Aktie

Öl Aktien kaufen_shellBei der Royal Dutch Shell handelt es sich um eines der größten Öl- wie Gasunternehmen der Welt. Das Unternehmen ist an der Londoner Börse gelistet. Die Unternehmensgeschichte geht auf die Importe aus dem Fernen Osten zurück – und das bis in das Jahr 1833. Jedoch begann der Vorstoß in die Gas- und Öl-Industrie mit den 1880er Jahren.

Heute sind es vier Hauptgeschäftsbereiche – darunter eine nachgelagerte wie vorgelagerte Unternehmensabteilung, die sich auf integriertes Gas sowie auf saubere und alternative Energien konzentriert.

Der integrierte Gasbereich, der die Kraftstoffe, Flüssiggas wie andere Produkte umfasst, bedeutet, dass von Seiten Shells deutlich stärker auf Gas gesetzt wird, als das bei anderen Produzenten der Fall ist. Das ist auch der Grund, wieso Shell jenes Unternehmen ist, das sich damit befasst, den Übergang zu den sauberen Energieformen voranzutreiben. Jedoch mag hier die Auffassung des Konzerns entscheidend sein: Man meint, Gas sei der Schlüssel, der die Zwischenzeit überbrücken sollte – das wird jedoch nicht immer so gesehen.

Anzumerken ist, dass Gas nicht die größte Einnahmequelle des Unternehmens darstellt. Im vergangenen Sommer haben nachgelagerte Produktionsabläufe den Großteil der Einnahmen ausgemacht.

Von Seiten der Royal Dutch Shell werden verlässlich Dividende angeboten, wobei anzumerken ist, dass die Höhe der Auszahlung in den letzten Jahren unverändert blieb. Das Unternehmen nutzt stattdessen Aktienrückkäufe, um so die Aktionäre zu belohnen. 2020, im Zuge der COVID-19-Pandemie, fand dieses Modell jedoch ein Ende. Zudem folgte eine Kürzung der Dividende – zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg.

Chevron Aktie

AktieBei Chevron handelt es sich ebenfalls um einen in den USA sitzenden Öl- wie Gasgiganten. Gegründet 1879 als Pacific Coast Oil Co., betreibt das Unternehmen heute ein klassisches Modell des vor- wie nachgelagerten Produktionsbereichs. Im Jahr 2019 haben beide Bereiche zu gleichen Teilen zum Unternehmensgewinn beigetragen.

In 32 aufeinanderfolgenden Jahren konnte das Unternehmen die Dividende kontinuierlich erhöhen. Selbst während der COVID-19-Krise entschied sich das Unternehmen, die Dividende weiter ausbezahlen. Und das hat auch den größten Unterschied der amerikanischen wie europäischen Ölgiganten gezeigt – denn in Europa hat man die Zahlung der Dividende ausgesetzt.

Total Aktie

Total LogoTotal ist ein französisches Unternehmen, das im Jahr 1924 gegründet wurde.

Heute ist das Unternehmen in mehr als 130 Ländern tätig. Total ist davon überzeugt, dass die geografische Ausbreitung das größte Unterscheidungsmerkmal gegenüber den anderen Unternehmen darstellt. Wichtige Drehscheiben für das französische Unternehmen sind Europa, Afrika und der Nahe Osten.

Bis zum Jahr 2050 will Total CO2-neutral werden. Das ist auch der Grund, wieso große Investitionen in den Bereich erneuerbare Energien getätigt wurden. Vor kurzem wurde hier in einen britischen Windpark in der Nordsee investiert.

Im Jahr 2019 konnte das Unternehmen mit der nachgelagerten Unternehmensabteilung rund 50 Prozent des Umsatzes vor der Konsolidierung erwirtschaften; die Handelsabteilung hat rund eine Fünftel zum Umsatz beigetragen. 16 Prozent wurden von der vorgelagerten Produktionsabteilung erwirtschaftet. Der Rest wurde von der integrierten Einheit für Gas wie erneuerbare Energien beigesteuert.

Bezüglich der Dividende liegt das französische Unternehmen zwischen den amerikanischen und europäischen Mitbewerbern. So wurde beschlossen, während der Krise werde weiterhin die Dividende ausbezahlt, entschied sich aber, den Rückkauf von Aktien einzustellen.

OMV Aktie

OMV Aktie LogoDie OMV hat ihren Sitz in Wien, Österreich. Das börsennotierte Unternehmen ist ein integrierter Erdgas-, Erdöl wie Chemiekonzern, der im Down- wie Upstream aktiv ist.

Der jährliche Umsatz liegt bei rund 17 Milliarden Euro – bei der OMV arbeiten um die 25.000 Menschen. Die OMV gehört zu den größten Industrieunternehmen der Alpenrepublik.

Die OMV konzentriert sich im Bereich Upstream auf die Entwicklung, Exploration sowie Produktion von Gas und Öl in fünf Kernregionen: Mittlerer Osten und Afrika, Mittel- und Osteuropa, Nordsee, Asien Pazifik und Russland.

Im Bereich Downstream betreibt die OMV drei Raffinerien: Schwechat (Österreich), Petrobrazi (Ploiesti, Rumänien) und Burghausen (Deutschland). Des Weiteren hält die OMV 15 Prozent an der ADNOC GLOBAL Trading JV sowie an der ADNOC Refining. Zudem werden von der OMV über 2.100 Tankstellen in 10 europäischen Ländern betrieben.


Öl Aktien kaufen in 3 Schritten

etoro-LogoÖl Aktien sind bei vielen Plattformen und Brokern erhältlich. Häufig zahlt der Investor aber viel zu hohe Gebühren und Nebenkosten, welche die Rendite schmälern. Eine gute Option ist eToro – eine Trading Plattform mit sehr geringen Gebühren respektive keinen Gebühren auf Aktienkäufen.

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Schritt 1: Anmeldung

eToro AnmeldungBei einer Online Trading Plattform wie eToro genügen zur Anmeldung ein Benutzernamen, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort.

Zudem müssen die AGBs akzeptiert und die E-Mail-Adresse per Link verifiziert werden, damit das Konto aktiviert wird.

Hinweis: Wer mit mehr als 2.000 Euro handeln möchte, muss seine persönlichen Daten verifizieren. Hierfür genügt es, eine Kopie des Personalausweises und einen Addressnachweis hochzuladen.

Schritt 2: Einzahlung

eToro EinzahlungsformularNach der Anmeldung erfolgt die Einzahlung. Im Optimalfall ist das Geld dem Konto schon nach wenigen Minuten gutgeschrieben worden, denn dann kann man mit dem Aktien kaufen loslegen.

Manchmal muss man aber auch eine Wartezeit von bis zu drei Tagen über sich ergehen lassen – je nachdem, welche Zahlungsmethode man gewählt hat. Besonders schnell geht es per Kreditkarte.

Einzahlungen sind bei eToro aber auch mit Paypal, SOFORT Überweisung, Skrill, Neteller, UnionPay, Rapid Transfer oder per Banküberweisung möglich.

Schritt 3: Öl Aktien kaufen kaufen

shell aktie kaufen etoro

Sobald das Geld auf dem Konto gelandet ist, kann man in der Suchfunktion Shell, BP, Total oder OMV eingeben und das Geschäft tätigen. Danach werden die Aktien dem Portfolio gutgeschrieben und der Kauf ist abgeschlossen.

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Der Ölpreis und seine Entwicklung der letzten Jahre

Oil Price Chart

Nachdem die COVID-19-Pandemie die Welt in eine Schockstarre versetzt hat, konnten sich viele Rohstoffe, so auch Erdöl, relativ schnell wieder davon erholen und befanden sich somit bald wieder im Aufwind. Auch wenn die Wirtschaft in einigen Ländern auf Sparflamme läuft bzw. es mitunter noch Monate wie Jahre dauern kann, bis in einigen Gebieten wieder ein „Vor-Corona-Niveau“ erreicht wird, sodass auch die Nachfrage nach Rohstoffen leidet, so steigen aber die Notierungen. Denn neben den billionenschweren Konjunkturspritzen durch Notenbanken wie Staaten, antizipieren die Marktteilnehmer, hier vor allem im Fernen Osten, am starken wirtschaftlichen Aufschwung. Zudem hat der relativ kalte Winter in Europa wie ein Nordamerika dazu geführt, dass die Gas- wie Öl-Lager geleert wurden. Somit stiegen die Notierungen des Ölpreises in Richtung 60 US Dollar – heute, Mitte Juni 2021, liegt der Ölpreis sogar bei über 70 US Dollar.

Jedoch sah die Lage im Frühjahr 2020 noch relativ düster aus. die weltweiten Lockdowns führten dazu, dass viele Autos, Flugzeuge wie auch große Fabriken stillstanden und daher deutlich weniger Öl als zuvor benötigt haben. Der dadurch resultierende Preissturz sorgte bei einigen Unternehmen für eine existenzielle Bedrohung.

Öl Aktien weiterhin sichere Investitionen?

Erdöl: Top-Aktien finden - Trendlink

Die Ölindustrie hat durch diese Krise eine grundlegende Neuordnung erfahren. Während große Firmen, etwa die BP oder ConocoPhillips, die Ölproduktion deutlich zurückfahren mussten, haben viele mittlere wie kleinere Ölproduzenten Insolvenz angemeldet. Vor allem Unternehmen, die sich mit sehr kostspieligen Verfahren, wie etwa dem Fracking oder Ölsand wie Ölschieferförderung, befassten, stellen fest, dass eine enorme Schuldenlast entstand.

Letztlich kann man wohl sagen, die Marktanteile haben sich ganz klar in Richtung „Big Oil“ verschoben – also in Richtung der Branchenriesen. Denn die großen Ölkonzerne verfügen über Cash-Reserven und können sodann wesentlich einfacher einen Kredit aufnehmen, neue Aktien ausgeben oder auch den Anleihenmarkt anzapfen.

Wer in Aktien investiert, der sollte natürlich einen Blick in die Vergangenheit werfen und sich mit der Historie diverser Aktiengesellschaften befassen, muss aber auch in die Zukunft schauen. Denn es ist sehr wohl davon auszugehen, dass die Impfkampagnen weiterhin auf Hochtouren laufen und sodann die Wirtschaft, nachdem die COVID-19-Krise endgültig überstanden ist, ordentlich an Fahrt aufnehmen wird. So dürften nicht nur die aufgeschobenen Konsumausgaben die Konjunktur befeuern, sondern auch aufgeschobene Investitionen in große Projekte. Mit einem Zulegen der Inflationsrate, sodass es zu einem Preisanstieg kommt, würde sodann auch der Gas- wie Ölpreis in die Höhe klettern.

Das ist auch der Grund, wieso es ratsam ist, sich mit den Krisengewinnern der Ölbranche zu befassen. Die Zeit des Schnäppchenkurses mag zwar schon vorbei sein, da die Preise aber wohl weiterhin steigen werden, mag es dennoch ratsam sein, noch zu investieren.

Öl Aktien – Eng geknüpft an den Ölpreis


Aktiengesellschaften sind eng geknüpft an den Ölpreis. Das ist auch der Grund, wieso steigende oder fallende Ölpreise auch eine direkte Auswirkung auf den Aktienpreis haben. Wer also in eine Aktiengesellschaft investiert, sollte daher immer einen Blick auf den Rohstoff werfen.

Öl Aktien Dividenden – hohe Ausschüttung bei vielen Unternehmen

Die nachfolgende Liste ist ein Beispiel, wie hoch die Dividendenrenditen sind. Jedoch ist, wie das bereits erwähnt wurde, nur eine Momentaufnahme. Es mag zwar über Jahre hinweg in diese Richtung gehen, aber Krisen wie auch ein verändertes Konsumverhalten können relativ schnell für Veränderungen sorgen.

Name Aktueller Preis Dividendenrendite Dividende in €
Exxon Mobil/XOM 48,81 € 5,93 % 2,89
Chevron/CVX 87,88 € 4,94 % 4,32
Shell/RDSA 17,60 € 2,96 % 0,52
OMV/OMV 42,86 € 4,32 % 1,71
BP/BP 21,80€ 6,00 % 1,31
Total/TTE 37,33 € 5,50 % 2,05
ENI/ENI 10,05 € 5,40 % 0,53

Bei den Ölaktien sind die Dividendenrenditen überdurchschnittlich hoch. Aber nicht nur die hohen Dividendenrenditen sprechen für Ölaktien – auch die Tatsache, dass die Ölunternehmen in guten Zeiten hohe Cashflows erzeugen, mag ein Grund sein, wieso hier attraktive Renditen zu verbuchen sind.

Jedoch ist anzumerken, dass Ölaktien, weil sie eben vom Rohstoff abhängig sind, riskanter als andere Aktiengesellschaften sind. Das ist auch der Grund, wieso es immer wieder Unternehmen gibt, die dann entscheiden, dass die Auszahlungen reduziert oder zur Gänze gestrichen werden.

Dividende von BP im September 2020 – Jung in RenteVor allem die BP mag den Dividendeninvestoren besonders ins Auge springen.

Einer der Hauptgründe, wieso das Unternehmen derart hohe Renditen bietet, ist, dass ein Großteil des Cashflows zur Finanzierung der Dividende ausgegeben wird. So konnten im Jahr 2017 24,1 Milliarden US Dollar in liquiden Mitteln erwirtschaftet werden – knapp 6,3 Milliarden US Dollar wurden dann als Dividenden ausbezahlt. Das ist etwas mehr als ein Viertel des Cashflows.

Und es bleibt am Ende auch noch genug übrig, um das Geld in das Geschäft reinvestieren zu können. So wurden von BP 16,5 Milliarden US Dollar ausgegeben, um die Produktion aufrechterhalten zu können bzw. sogar noch zu steigern. Mit dem Überschuss wurde dann begonnen, Aktien rückzukaufen. Aufgrund der Tatsache, dass es im Jahr 2018 dann zu einer Verbesserung der Ölpreise gekommen ist, generierte BP wieder mehr Cashflow, sodass die Ausschüttungen für das Jahr 2018 sogar um 2,5 Prozent erhöht werden konnten.

Ein weiterer Grund, wieso die BP die höchste Rendite zahlt, wird damit begründet, dass die Investoren gar nicht bereit sind, so viel Geld für Aktien zu bezahlen, wie das bei einigen Konkurrenten der Fall ist.

Das liegt einerseits daran, weil das Unternehmen unter der Deepwater Horizon Ölpest im Golf von Mexiko leidet. Noch immer werden vom Unternehmen hohe Summen für diese Katastrophe bezahlt – und das wird auch noch die nächsten Jahre der Fall sein. Mit der aufgebauten Kriegskasse will man die Zahlungen auch in der Zukunft problemlos finanzieren können. Andererseits sind es auch die Abschwünge an den Ölmärkten, sodass die Aktie der BP im letzten Jahrzehnt um gut 20 Prozent im Wert gesunken ist. Jedoch hat das wiederum die Dividendenrendite nach oben getrieben.

Chancen und Risiken beim Öl Aktien Kauf

Die Prognosen sind vielversprechen, jedoch keine Garantie. Wer meint, der Markt wird stärker bzw. auch in Zukunft dasselbe Gewicht haben wie heute, sollte investieren. Jedoch ist anzumerken, dass Aktiengesellschaften, die mit Öl zu tun haben, eben davon abhängig sind, wie sich der Rohstoff entwickelt.

Sinkt die Nachfrage, dann hat das durchaus negative Auswirkungen auf die Aktiengesellschaften.

Empfehlenswert sind langfristige Strategien – hier mitunter in ETFs. Denn wer in einen ETF investiert, der entscheidet sich nicht für ein Unternehmen, sondern streut das Risiko, da hier in mehrere Unternehmen investiert wird, die jedoch allesamt mit Öl zu tun haben.

Chancen

  • Hohe Dividendenzahlungen
  • Etablierte Industrie
  • Hohe Gewinnmitnahmen möglich
  • Starke Schwankungen – mitunter gute Einstiegspreise

Risiken

  • Ölpreis indirekt durch Kartelle gesteuert
  • Starke Verzahnung mit dem Ölpreis
  • Nur langsamer Umstieg auf erneuerbare Energie

Öl Aktien Kaufen – unser Fazit

Es mag durchaus verlockend sein, in Aktiengesellschaften zu investieren, die mit Öl zu tun haben. Nach wie vor sind einige Aktien dieser Unternehmen zu günstigen Preisen zu haben, obwohl es sich bspw. bei Total um eines der größten Unternehmen weltweit handelt.

Vor allem deshalb, weil hier durchaus die Chance besteht, auf lange Sicht attraktive Gewinne einfahren zu können.

Auch oder gerade trotz des Trends hin zu grüner Energie lohnen sich Öl Aktien ebenfalls – so investiert beispielsweise Shell einen Großteil seiner Einnahmen in Umstrukturierungsmaßnahmen und setzt auf Solar, Modernisierung und Energiespeicher.

Öl Aktien können sich also auch im Green Energy Zeitalter noch lohnen!

Über den Autor

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Chefredakteur bei aktien-blog.com. Seit meinen frühen Jugendjahren beschäftige ich mich mit Aktien und verschiedenen Investments und bin aktuell als selbstständiger Finanzvermittler tätig.