Roger Federer Bitcoin System – Hat der Tennisprofi investiert?

Wer mag sich nicht an die Tränen des damals 22-jährigen Schweizers erinnern, als er das erste Mal Wimbledon gewann? Der beliebte Tennisspieler hat seither insgesamt 20 Grand-Slam-Titel gewonnen und hält immer noch den Rekord der am meisten gewonnenen Major-Titel. Roger Federer kennt man auf der ganzen Welt.

Nun soll er angeblich Kryptoroboter zum schnellen Geld durch Bitcoin-Trading genutzt haben. Wir haben überprüft, was an dem Gerücht dran ist und ob er wirklich die Bots genutzt hat.

Hat Roger Federer wirklich in Krypto Robots investiert?

Es gibt tatsächlich  keine Nachweise,  dass Roger Federer Bitcoins über Kryptoroboter gehandelt hat. Die News sind folglich Fake!

Aber warum das Ganze? Damit wollen Schwindler gutgläubige Kunden zu einer Einzahlung auf deren «Wundersoftware» bewegen. Denn es erweckt gleich viel mehr Vertrauen, wenn ein prominentes Gesicht ebenfalls einen bestimmten Service nutzt. So wurden auch schon Frank Thelen, Boris Becker oder Robert Geiss fälschlicher Weise für diese Werbezwekce missbraucht.

Soll man deswegen alle Kryptoroboter in denselben Topf werfen? Natürlich nicht. Man muss bloß wissen, welche Trading-Bots zuverlässig sind.

Seriöse Bitcoin Roboter

Lass uns in den folgenden Absätzen einen Blick auf drei professionelle Bitcoin-Roboter werfen.

Bitcoin Trader

Auch Bitcoin Trader ist ein Trading Roboter, der die Handelsentscheidungen aufgrund von Algorithmen automatisch übernimmt. Selbständig analysiert der Trading-Bot Charts und die Gegebenheiten des Marktes.

So sollen Prozesse automatisiert und Gewinne ohne großen Aufwand erzielt werden können – auch von Tradern, die mit der Materie noch nicht sehr vertraut sind.

Die Kryptowährungs- und Online-Investitionssoftware benötigt dafür weder die Erfahrung noch das Wissen eines Nutzers. Sie wurde so optimiert, dass Menschen mit jeglichem Hintergrund sie nutzen können.

Wie funktioniert Bitcoin Trader?

Wie Menschen ist auch der Bitcoin Trader ständig auf der Suche nach Trading-Signalen. Der Roboter trifft seine Entscheidungen aber automatisch aufgrund von Daten und benötigt dafür keinen manuellen Einsatz von Kryptowährungen.

  • Bitcoin Trader nimmt Investoren viel Arbeit ab, indem der Kryptoroboter mithilfe des Algorithmus nach Trading-Signalen sucht und den Handel mit Positionen auf dem unregulierten Kryptomarkt automatisiert – zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Für einen Normalsterblichen wäre es unmöglich, derart schnell auf Chancen zu reagieren und die Trades rund um die Uhr abzuwickeln.

Was braucht es, um bei Bitcoin Trader aktiv werden zu können?

Um ein Tradingkonto zu eröffnen registriert man sich mit seinem Vor- und Nachnamen sowie seiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Dafür steht ein Anmeldeformular auf der Startseite des Anbieters zur Verfügung.

Danach tätigt man die Mindesteinzahlung von 250 EUR. Dies ist ein branchenüblicher Betrag, der mit verschiedenen Zahlungsmethoden, z.B. Kreditkarte, eingezahlt werden kann.

Schließlich nimmt man die gewünschten Einstellungen vor, um mit dem automatisierten Handel zu beginnen.

Bei Bitcoin Trader, genau wie bei allen anderen Kryptorobots auch, können Gewinne wegen der Volatilität des Kryptomarkts aber nicht garantiert werden.

The News Spy

The News Spy ist ein Krypto-Bot, der aufgrund eines Algorithmus mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen handelt. Die Trading-Software wurde als  Open-Source-Software  veröffentlicht. Sie ist in der Lage, sich unterschiedlichen Bitcoin-Börsen anzuschliessen, beispielsweise Poloniex, Bitrex und Binance.

Als Anleger muss man sich nur um die Anmeldung, die Einzahlung und die Einstellungen kümmern. Die automatische Handelssoftware tradet Bitcoins mithilfe von Signalen und Datenauswertungen.

Dieses Programm ist weder ein Arbitrage-Bot noch eine hochfrequente Handelssoftware. Technische Anfragen zu Kryptowährungsmärkten werden beantwortet und Trades werden täglich platziert. Mithilfe von The News Spy kann man seine eigene Strategie aufgrund von Indikatoren entwickeln.

  • Der Trading-Bot wird immer wieder aktualisiert – ein gutes Zeichen. So weiss man, dass die Entwickler noch aktiv sind.

Wie funktioniert The News Spy?

Im Unterschied zu anderen Trading-Bots hat dieses Programm nicht nur einen Algorithmus, es wertet Informationen auch über Nachrichten zu Kryptomärkten aus.

Außerdem werden diese Daten nicht nur von der Handelssoftware, sondern insbesondere auch von einem Expertenteam ausgewertet.

Erst danach wird entschieden, wie gehandelt wird. Viele andere Trading-Bots folgen nur den Infos aus Charts zu Kursverläufen. The News Spy hingegen hat erkannt, dass es gerade Nachrichten sind, welche einen Einfluss auf den Kursverlauf haben können. Verbote und Gesetze, technische Entwicklungen und auch politische Entscheidungen, sie alle können sich auf den Kurs auswirken.

  • So werden Nachrichten auch von Online-Quellen gesammelt und analysiert. Die kompetenten Händler sind Experten auf dem Kryptogebiet und informieren den Anleger auf einfache und verständliche Weise.

Die Verbindung eines Algorithmus mit der Sachverständnis von Experten ist aber vielversprechend.

Was braucht es, um bei The News Spy aktiv werden zu können?

Jeder neu angemeldete Investor bekommt eine Lizenz, doch werden pro Tag nur eine gewisse Anzahl neue User zugelassen.

Man registriert sich auf der Homepage von The News Spy mit seinem Vor- und Nachnamen, seiner E-Mail-Adresse und seiner Telefonnummer. Dann wählt man noch ein Passwort und nimmt eine Einzahlung von mindestens 250 EUR vor.

Im Anschluss kann man dann die Parameter einstellen, wie z.B. den Handelsbetrag oder die Währung, und schließlich mit dem Trading beginnen.

Hohe Renditen sind damit nicht garantiert; Totalverluste der Investments sind immer möglich. Kryptomärkte sind und bleiben volatil, und auch vertrauenswürdige Broker können nicht immer nur Gewinne bieten.

Bitcoin Era

Bitcoin Era ist ein Trading-Roboter, der aufgrund eines Algorithmus selbständig Bitcoin-Trades ausführt. Die Software handelt  vollautomatisch.  Der Anleger zahlt einen Betrag ein und der Bot sorgt für den Rest.

Bitcoin Era handelt dabei nicht nur mit Bitcoins, sondern auch mit CFDs respektive «Contracts of Difference», sogenannte spekulative Finanzprodukte.

Wie funktioniert Bitcoin Era?

Das Programm macht sich die extremen Kursschwankungen von Kryptowährungen zunutze. Innert kürzester Zeit berechnet es Wahrscheinlichkeiten und reagiert postwendend auf Markttrends.

  • Die Software ist kostenlos und arbeitet rund um die Uhr. Sie kann deshalb viele Trades abwickeln und Gewinne erzielen.

Automatisiert handelt der Krypto-Robot nur im Auto-Modus. Anleger haben auch die Möglichkeit, das Heft selbst in die Hand zu nehmen und sämtliche Transaktionen eigenständig durchzuführen.

Was braucht es, um bei Bitcoin Era aktiv werden zu können?

Zur Anmeldung muss man sich auf der offiziellen Seite mit seinem Vor- und Nachnamen registrieren und eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer hinterlassen. Zudem braucht man ein Passwort, welches man auch vom Anbieter automatisch generieren lassen kann.

Um mit dem Traden beginnen zu können, braucht es noch eine Mindesteinzahlung von 250 Euro. Die Zahlung muss von einem Account kommen, der mit dem Namen des Bitcoin Era-Kontos übereinstimmen.

Damit der automatische Modus wunschgemäss läuft, müssen noch Einstellungen über Parameter getätigt werden. So müssen beispielsweise die einzusetzenden Guthaben, Preise und Assets festgelegt werden.

Der Roboter liegt bei seinen Einschätzungen zu Kursanstiegen oder -stürzen meistens richtig. Natürlich kann man beim Handel mit Bitcoins immer auch legitime Totalverluste erleiden, denn der Kryptomarkt ist nun einmal volatil.

Obwohl sich ein Investment auf Bitcoin Era lohnen kann, scheint Roger Federer keinen Handel mit Kryptowährungen über diesen Bot vollzogen zu haben.

Welche Schlüsse lassen sich ziehen?

Roger Federer hat es als Multi-Millionär gewiss nicht nötig, mit Bitcoin-Trading abzusahnen. Daher überrascht es auch nicht, dass er kein Geld auf Kryptoroboter eingezahlt hat. Prominente werden immer wieder Opfer von Fake-News. Besonders wenn angeblich viel Geld gemacht werden kann, sollte man Abstand von der Plattform nehmen.

Es gibt aber auch funktionierende Kryptoroboter, für welche reisserische Anbieter auch mal mit Promis werben. Bevor man Geld in einen Kryptoroboter investiert, sollte man sich immer zuerst ein Bild über den Anbieter verschaffen und sich von der Seriosität überzeugen.

In jedem Fall können wir bei den drei hier vorgestellten Anbietern eine Einzahlung von 250 EUR empfehlen.

Carine06 from UK – Roger Federer | CC BY-SA 2.0

Über den Autor

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Chefredakteur bei aktien-blog.com. Seit meinen frühen Jugendjahren beschäftige ich mich mit Aktien und verschiedenen Investments und bin aktuell als selbstständiger Finanzvermittler tätig.