Schlagwort-Archive: China

Ausbruch geglückt: "BRIC-Staaten werden auch weiterhin Gold kaufen"

Gold als sicherer Hafen: Schichten nun auch chinesische Privatanleger in Edelmetalle um? (Foto: Gold-Super-Markt.de)In der vergangenen Woche hatten wir darüber gesprochen, dass China seine Bürger zum Goldkauf auffordert. Ob diese Meldung der Grund dafür war, dass Gold erneut deutlich nach oben steigen konnte, kann man nicht definitiv sagen. Da jedoch zusehends mehr Medien darüber berichten, konnte die chinesische Kampagne eventuell den Goldpreis endlich nachhaltig über die Marke von 1.000 US-Dollar pro Unze treiben. Am Freitagabend schloss der Dezember Gold-Future bei 1.007 US-Dollar und damit deutlich über den Schlusskursen der vorhergehenden Tage. Wir sehen hier ein deutliches Signal für weiter steigende Kurse. Weiterlesen

Indien verliert an Bedeutung: China rollt den Goldmarkt auf

Dollar adé? China setzt verstärkt auf GoldGoldinvestoren wissen, dass einer der größten Einflussfaktoren auf den Goldpreis die Nachfrage aus Indien ist. Das Land gehörte bislang zu den größten Goldverbrauchern der Welt. Es konnte aufgrund der enormen Nachfrage der Inder sogar ein saisonaler Zyklus errechnet werden, der sich auf die Hauptnachfragezeiten stützt. Beispielsweise war es über viele Jahre hinweg üblich, dass Gold im Herbst zulegen konnte. Dies war vorwiegend auf die indische Hochzeitssaison zurückzuführen. Während dieser Zeit heiraten viele Paare in Indien und werden dabei reichlich von Bekannten und Verwandten mit Gold beschenkt. Wenn die Hochzeitssaison dann gegen Frühjahr ausklingt, konnte meist ein Rückgang des Goldpreises beobachtet werden. Weiterlesen

Weiteres erhebliches Potential? Die Gerüchteküche um Forsys Metals brodelt wieder – der Kurs fällt

Ein Investment in Forsys-Aktien gleicht einer AchterbahnfahrtKritiker von Investitionen im Explorationssektor warnen immer wieder vor der Intransparenz der Branche. Zu viele Faktoren entscheiden über den Erfolg von Explorationsprojekten, sodass Insider gegenüber Kleinanlegern fast immer einen entscheidenden Informationsvorsprung haben. Dieser Eindruck ergibt sich insbesondere beim Blick auf den Uran-Explorer Forsys Metals. Die schier unendliche Geschichte von der Übernahme des in Namibia tätigen Explorers durch den belgisch-kongolesischen Konzern George Forrest International (GFI) scheint in die nächste Runde zu gehen. Unter niedrigen Umsätzen bröckelte der Kurs innerhalb der vergangenen Wochen um mehr als zwanzig Prozent ab – und das, obwohl GFI versichert hat, Forsys Metals Ende Juli gegen eine Barabfindung von 7 CAD je Aktie übernehmen zu wollen. Aktuell notiert der Anteilsschein um 4,50 CAD. Spaltete sich die Gruppe der Forsys-Anhänger vor Monaten noch in Übernahme-Gläubige und Skeptiker, so gibt es heute bereits Stimmen, die ein Scheitern der Übernahme im Sinne der Aktionäre begrüßen würden: Angeblich schlummert im Umfeld der Valencia-Uran-Liegenschaft von Forsys Metals ein Vielfaches der nachgewiesenen Vorkommen. Weiterlesen

Gold ist Geld – sonst nichts! China deklariert Goldvorräte zu Währungsreserven um

Vertrauenskrise? China tauscht Dollars in Gold umWie wir bereits im April berichteten, hat China seit 2003 seine Goldreserven heimlich, still und leise um 76 Prozent auf 1054 Tonnen aufgestockt. Damit stieg China zum Land mit den fünftgrößten Goldreserven nach den USA (8.134 Tonnen), Deutschland (3.431 Tonnen), Frankreich (2.487 Tonnen) und Italien (2.452 Tonnen) auf und hält nun mehr Gold als beispielsweise die Schweiz (1.040 Tonnen). Die damalige Nachricht brachte Schwung in den Goldpreis, der daraufhin von unter 900 US-Dollar (USD) wieder nach oben drehte und seine Konsolidierung im Aufwärtstrend beendete. Käufer auf Seiten der Chinesen war die State Administration of Foreign Exchange (SAFE). Deshalb tauchte das Gold auch nicht in den offiziellen Bekanntmachungen der Notenbank/Nationalbank (People’s Bank of China – PBOC) auf. Die heimlichen Goldakquisitionen mussten damit nicht ausgewiesen werden und waren auch keine offizielle Reservewährung. Was allerdings jüngst passierte, dürfte alle Investoren, Notenbanker und speziell Goldanleger aufhorchen lassen. Weiterlesen

Zahlungsfrist wird bis zum Ende ausgereizt: Cardero-Aktionäre warten weiter auf Geld aus China (Update)

Das Warten geht weiter: Überweisen die Chinesen dieses Mal rechtzeitig?Seit zwei Monaten warten Aktionäre des Eisenerz-Explorers Cardero Resources auf die nächste Rate des chinesischen Kaufinteressenten Nanjinzhao, der bereits im vergangenen Jahr angekündigt hatte, das Pampa-De-Pongo-Projekt für 200 Millionen US-Dollar (USD) übernehmen zu wollen und bislang erst ein Prozent des Kaufpreises an Cardero überwiesen hat. Fehlende Genehmigungen der chinesischen Behörden waren Mitte März der Grund für die Verzögerung der zweiten Rate über 10 Millionen USD. Bis 17. Mai hat Nanjinzhao nun noch Zeit, diese Rate zu überweisen. Obwohl unter Cardero-Aktionären weitgehend Zuversicht herrscht, mischen sich in Anlegerforen doch vermehrt kritische Stimmen unter die treuen Cardero-Anhänger. Weiterlesen

Rohstoffraketen-Tipp der Woche: „Thompson Creek Metals – jetzt antizyklisch handeln!“

RohstoffraketenMan braucht sich nur den Absturz des Molybdänpreises zum Jahresende 2008 anzusehen und kann erahnen, warum es Thompson Creek Metals böse zerlegt hat. Der Molypreis brach (obwohl er sich das ganze Jahr gut behauptet hatte) in wenigen Wochen von über 30 US-Dollar (USD) je Pfund auf unter 10 USD ein. Er folgte damit dem Kupferpreis (Moly wird meist mit Kupfer gewonnen) nach, der bereits im Juli 2008 sein Hoch markiert hatte (siehe Kupferchart unten). Weiterlesen

China bringt die Euphorie zurück: Zeit für Anlagetipps von Konfuzius?

Da ist guter Rat teuer: Was tun im Auf und Ab der Börsen-Achterbahn?Ein über den Erwartungen liegender US-Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen, die Hoffnung auf eine Verdopplung des chinesischen Konjunkturpakets sowie positive Konjunkturdaten lösten heute die von zahlreichen Marktteilnehmern als „längst überfällig“ bezeichnete Erholung der Aktienmärkte aus. Der Dax kletterte heute um 5,4 Prozent auf 3890 Punkte und machte so annähernd die Verluste der vergangenen drei Tage wett. Weiterlesen

Rohstoffe statt Staatsanleihen: Wieso sich China schneller als die USA von der Krise erholen wird

RohstoffraketenDie Redaktion des Börsenbriefs Rohstoffraketen hat sich nach Miami zur „Global Metals & Mining Conference“ aufgemacht und berichtet von den geopolitischen Einschätzungen Robert Friedlands, der einst als CEO und Gründer von Ivanhoe Mines gemeinsam mit Rio Tinto einen der größten Gold- und Kupferfunde Asiens entwickelt hat. Friedland, der laut Rohstoffraketen als „profunder Experte“ für geopolitische Zusammenhänge gilt, erklärt, wieso sich China künftig von US-Staatsanleihen verabschieden und stattdessen weiter in Rohstoffprojekte investieren wird. Weiterlesen

Kurzer Ausflug über 5000-Punkte-Marke: Infineon und Metro halten Dax im Plus

Wende oder Bärenmarktrally? Dax ignoriert HiobsbotschaftenNach einem Anstieg über die 5000-Punkte-Marke hat der Dax zum Mittag einen Teil seiner Gewinne wieder abgegeben. Insbesondere Infineon profitiert von der Ankündigung, sich am Markt neues Kapital beschaffen zu wollen – die Aktie führt den Dax zur Stunde an und legt rund 13,4 Prozent zu. Auch Metro und die Deutsche Telekom tragen mit Gewinnen von 3,1 beziehungsweise 2,6 Prozent zur erfreulichen Entwicklung des Dax-Index bei. Getrübt wird der jüngste Höhenflug der Aktienmärkte auch weiterhin von schwachen Prognosen für das junge Jahr 2009: China kündigte an, wegen des schwachen Exports in diesem Jahr keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können. Dennoch möchte Peking seine Industrie durch Steuersenkungen entlasten.

Ende der Rohstoff-Baisse? Chinesisches Konjunkturprogramm stabilisiert Aktienmärkte

Trotz eines Fehlbetrages von 834 Millionen Euro im dritten Quartal ist die jüngste Hiobsbotschaft der Allianz-Tochter Dresdner Bank am heutigen Montag nur bedingt kursbestimmend. Obwohl der Verlust ohne die reformierten Bilanzierungsregeln noch deutlich größer ausgefallen wäre, wird die Allianz-Aktie am Mittag nur geringfügig abgestraft. Die Aktie der künftigen Dresdner-Mutter Commerzbank scheint allerdings bereits heute die Skepsis der Anleger zu spüren zu bekommen: Mit einem Minus von rund 4,4 Prozent ist das Papier der schwächste von nur drei Dax-Verlierern des heutigen Tages. Weiterlesen