Schlagwort-Archive: Finanzkrise

Neue Sündenböcke: Fannie Mae und Freddie Mac erhalten Unterstützung

Viele haben geahnt, dass das Thema „Finanzkrise“ die Anleger durch das Jahr 2008 bis 2009 begleiten wird. Ständig neue Hiobsbotschaften lassen die Märkte wirbeln und sorgen für einen außerordentlich nervösen Handel. Weiterlesen

Flucht in Sachwerte: Stehen uns die größten Gewinne bei Rohstoffen noch bevor?

Der Lärm um die Finanzkrise in den Vereinigten Staaten wird immer lauter, doch wieso ist sie entstanden und wie lange kann es noch so weiter gehen? In diesem Artikel möchte ich meine Ansichten zu diesem Thema äußern. Sieht man sich die von http://www.shadowstats.com erhobenen Daten an, sieht man ganz deutlich, dass sich die so genannte Geldmenge M3 in den letzten Jahren extrem nach oben bewegt hat. Die offizielle Geldmenge M3 wird seit einigen Jahren von der US-Notenbank (FED) nicht mehr veröffentlicht, da diese angeblich nicht aussagekräftig sei und zu schwer zu erheben. John Williams von Shadowstats scheint allerdings dazu in der Lage zu sein – von Schwierigkeiten bei der Datenerhebung kann also nicht die Rede sein. Die Geldmenge M3 stellt das Geld dar, welches zum Teil angelegt und somit nicht im Umlauf ist. Weiterlesen

Schnäppchen oder Ladenhüter? Kein Glück für Mutige – Deutsche Bank weiter im freien Fall

Deutsche Bank: Viele Anleger haben hier ins fallende Messer gegriffenGehören Sie auch zu den Anlegern, die Aktien der Deutschen Bank seit Monaten für günstig halten und fest daran glauben, dass sich die Anteilsscheine des größten deutschen Kreditinstituts zum Jahresende zwischen 60 und 70 Euro einpendeln werden? Gemessen an den Fragen, die ich innerhalb der vergangenen Monate zu Bankaktien erhalten habe, dürfte die Zahl der Optimisten auch unter den Lesern dieses Blogs nicht gerade gering sein. Doch mit welchen Motiven entschließt sich ein Anleger, bei 63 Euro Aktien der Deutschen Bank zu kaufen, obwohl sich der Wert offensichtlich in einem Abwärtstrend befindet? Weiterlesen

Spannender Börsentag: Konjunkturdaten, Bank-Zahlen und ein Bilanzskandal

Das Konjunkturbarometer des Münchener Ifo-Instituts fiel im April auf 102,4 Punkte und enttäuschte somit die Erwartungen der Analysten, die einen um mehr als zwei Punkte höheren Wert prognostiziert hatten. Nach Angaben der Volkswirtschaftler deutet die Entwicklung des Ifo-Index auf eine Verlangsamung des Wachstums in Deutschland hin. Trotz der neuen Rekord-Marken beim Euro gilt nach wie vor der Einzelhandel als Sorgenkind der Konjunkturforscher – Exporteure zeigen sich dagegen weiterhin zuversichtlich. Neben der Konjunktur-Meldung des Ifo-Instituts bestimmten heute vor allem Nachrichten aus den Unternehmenszentralen die Kurse. Weiterlesen

Desaster im Finanzsektor: Fed muss Bear Stearns retten – wer wird das nächste Opfer?

Die Investmentbank Bear Stearns versetzte gestern die Investoren in Unruhe. Die amerikanische Investmentbank ist in Liquiditätsprobleme geraten und konnte nur durch ein gemeinsames Eingreifen der amerikanischen Notenbank Fed und JP Morgen Chase gerettet werden. In meinem Artikel über die Finanzkrise habe ich bereits auf die zwölf Schritte zum Finanzdesaster von Nouriel Roubini verwiesen. Mittlerweile haben wir Schritt neun erreicht: Weiterlesen

Schlimmste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg? Einschätzung der Vermögensverwalter Mack & Weise

Die Vermögensverwalter Mack & Weise veröffentlichten in der vergangenen Woche eine interessante Einschätzung zur Finanzkrise und der Rolle von Privat- und Notenbanken. Insbesondere die US-Fiskalpolitik seit den 1970er Jahren und der rege Handel mit forderungesbesicherten Wertpapieren („Der Verbriefungswahnsinn“) innerhalb der vergangenen Jahre wird von den Experten beleuchtet. Bemerkenswert ist, dass offizielle Stellen die momentane Situation noch immer beschwichtigen, während Investoren-Legende George Soros die Krise für „ernster als irgendeine Finanzkrise seit Ende des Zweiten Weltkriegs“ hält. Wer hat nun Recht? „Die Banken und Verschuldungskrise im März 2008. Analyse und Bewertung“ von Mack & Weise bringt etwas mehr Licht in’s Dunkel.

Legale Gelddruckmaschinen? Die Rolle der Banken in der Finanzkrise

Die Krise an den Finanzmärkten ist das Resultat der jahrelangen laxen Kreditvergabe. Die genauere Betrachtung zeigt sogar, dass seitens der Banken in den vergangenen Jahren Wege eingeschlagen wurden, um möglichst viele Kredite verteilen zu können.

– Gedanken des Traders Christian Müller –

Normalerweise wird die Vergabemöglichkeit von Kreditinstituten durch das Bilden von Rücklagen eingeschränkt, da die Banken ansonsten endlos Kredite vergeben könnten und das Geldmengenwachstum nach oben treiben würden. Um eben diese „unlimitierte“ Kreditvergabe zu verhindern, gibt es das geldpolitische Instrument der Mindestrücklage. Weiterlesen

Nach Kursrutsch bis auf 6762 Punkte: Erste Experten wittern Kaufkurse bei Dax-Aktien

Nach einer schwachen Handelseröffnung hat der deutsche Aktienindex Dax am Mittag sein vorläufiges Tagestief bei 6762 Punkten erreicht und verlor damit an einem Tag so deutlich, wie seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 nicht mehr. Aktuell kann sich der Index erholen und notiert wieder knapp über der Marke von 6900 Punkten. Wie immer nach deutlichen Kursverlusten mehren sich auch im Laufe des heutigen Tages die Stimmen, welche die Abwärtsbewegung an den Aktienmärkten als nicht so dramatisch bewerten und bereits Kaufkurse sehen. Weiterlesen