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Irrationalem Handeln auf der Spur: So arbeitet die Behavioral Finance

Die Verhaltensökonomie geht menschlichem Handeln auf den GrundIn der Wirtschaftswelt dominiert die Vorstellung des “homo oeconomicus”, eines rein rational handelnden Menschen. Doch diese Ansicht gerät immer mehr ins Wanken. Der Idealtypus des „homo economicus“ ist Bestandteil der neoklassischen Wirtschaftstheorie, an der sich die gesamte Wirtschaftswelt orientiert. In dieser Theorie steht ein imaginäres Subjekt im Blickfeld, das über sämtliche Informationen verfügt und rein rational denkt. Zudem geht die neoklassische Theorie von einem vollkommenen Markt aus, der die Preise durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage effizient reguliert. Die Wirtschaft orientierte sich allerdings nicht immer an der neoklassischen Theorie, die erst in den 1970er Jahren einen Aufschwung erfuhr. Zuvor entstand durch die von Adam Smith begründete klassische Schule der Nationalökonomie eine erste ökonomische Wissenschaftsdisziplin. Schon hier nahmen menschliche Verhaltensweisen einen bedeutenden Platz ein – eine Ausrichtung, welche die Behavioral Finance seit den 1970er Jahren ins Zentrum ihrer Forschung stellt. Weiterlesen